01 Mär '20

‚Der Mut zu nuanciertem Denken'

1846
door Nathalie Dirix
Dance, dance, dance. Vielleicht war das die Devise, die Ish Ait Hamou und Nora Monsecour dazu inspirierte, sich durch Tanz zu befreien?

Monsecour: ‚Meine Geschichte ist nicht auf die Welt der Transgender beschränkt. Das Thema ‚Selbstakzeptanz und der Weg dorthin‘ ist von universeller Bedeutung. Haben wir nicht alle einen Weg zurück zu legen, der uns lehrt, uns selbst zu akzeptieren und uns zu mögen? Jeder muss auf seine Weise mit Dingen umgehen, die uns frustrieren oder wütend machen. Das sollte uns nicht daran hindern, unsere Träume zu verwirklichen‘. Ait Hamou: ‚Mein Buch Het moois dat we delen handelt von zwei einsamen Seelen, die einander in einer Welt voller Misstrauen und Vorurteile finden. Theoretisch sollten sie miteinander verfeindet sein, aber ihre gegenseitige Ehrlichkeit lässt die Masken fallen. Es ist diese Ehrlichkeit, die sie befreit und dafür sorgt, dass sie einen gewissen Frieden in sich selbst finden.‘