01 Mai '19

Kunst, um sich der Wahrheit stellen zu können

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door Nathalie Dirix
Vor vierundzwanzig Jahren verließ Helen O’Sullivan die irische Hauptstadt Dublin. Sie sollte für einen Auftrag von einem Jahr in Brüssel bleiben. Es kam dann anders. Sie verliebte sich in unsere Hauptstadt und in Declan, einen Iren, den sie in Belgien kennenlernte.

Heute leben die beiden mit Tochter und Sohn in Tervuren. ‚Obwohl ich die Insel schon so lange verlassen habe, gibt mir die Ankunft in Irland immer noch ein warmes Gefühl.‘ Feminismus ist für O’Sullivan kein schmutziges Wort. ‚Das Referendum über Abtreibung von 2018 war ein Meilenstein. Endlich ist Abtreibung legalisiert worden. Und wir sind damit noch nicht am Ziel. Wissen Sie, dass die irische Verfassung heute immer noch sagt, dass eine Frau sich in erster Instanz Aufgaben im Haushalt widmen soll, statt außer Hause zu arbeiten? Nicht zu glauben. Wir sind inzwischen im Jahre 2019.‘