01 Okt '18

‚Wir sind alle Passanten’

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door Nathalie Dirix
Ein Museumsdirektor und ein Cartoonist. Was wird daraus, wenn man sie zusammen an einen Tisch setzt? Auf jeden Fall ein Gespräch, bei dem zwei Menschenmit einem unkonventionellen Geist sich selbst und die Welt betrachten.

Servellón: ‚Unsere Gesellschaft ist immer ein Amalgam von allerlei Kulturen gewesen. Ein Volk, das aus einer einzigen ethnischen Gruppe gebildet wurde, gibt es schlichtweg nicht. Wir sind alle Passanten, die sich in dieser Welt fortbewegen. Das führt dazu, dass unsere Gesellschaften sich permanent verändern.‘ Meersman: ‚Innere Ruhe ist ein wichtiges Element. Dazu zu gelangen, beinhaltet, dass man negative Erfahrungen aus der Vergangenheit hinter sich lässt und sich selbst kennen lernt. Allzu häufig denken wir, dass das Glück bei anderen liegt, und legen uns wie ein verletzter Vogel ins Nest eines anderen verletzten Vogels. Ich denke, dass man erst wirklich etwas für andere bedeuten kann, wenn man mit sich selbst im Reinen ist.‘